Ein paar Tipps und Gebete, um auch in dieser besonderen Zeit der Coronakrise einen klaren Kopf zu behalten findest du hier.

Willkommen

Du brauchst eine Auszeit vom Alltag?

Du hättest gern ein bisschen Zeit für dich, Zeit zum Nachdenken über dein Leben, deine Träume, Ziele, Zeit für deine Zweifel, deinen Glauben und für Gott?

Dann bist du hier richtig!

Heaven on Line - das sind Online-Exerzitien für junge Menschen während der Fastenzeit.

Online-Exerzitien?
Das heißt du bekommst in der Fastenzeit täglich eine E-Mail von uns. Diese Mail lädt dich dazu ein, mit Texten, Liedern und YouTube-Videos über bestimmte Themen deines Lebens nachzudenken, sie zu reflektieren, dafür zu beten. Du hast also die Möglichkeit deine tägliche Auszeit ganz flexibel zu gestalten, so wie es in deinen Alltag passt. Und trotzdem musst du während der Zeit nicht alleine gehen. Du wünscht dir Austausch oder eine Rückmeldung? Unsere Weggefährt*innen sind für dich da. Zu Beginn der Fastenzeit kannst du durch unsere Begleiter*innen-Galerie stöbern und dir überlegen, ob du dich in den 40 Tagen auf Ostern hin mit jemandem gemeinsam auf den Weg machen möchtest. Per Mail steht ihr während der Woche in Kontakt: Sonntags kannst du deinem*deiner Wegbegleiter*in schreiben, in den Tagen darauf erhältst du eine Antwort.

Und wer steckt dahinter?
Wir sind ein siebenköpfiges Team aus Ehren- und Hauptamtlichen aus dem Bistum Essen. Wir engagieren uns oder arbeiten an verschieden Stellen in der katholischen Kirche im Ruhrgebiet und freuen uns mit Heaven on Line auch über die Bistumsgrenzen hinaus, digital und immer wieder neu Gott in unserer Welt und unserem Leben zu suchen und zu finden.

TEAM

Fastenzeit 2021

Wir arbeiten derzeit am Thema für 2021. Lass dich überraschen. Demnächst gibt es hier weitere Informationen.



Ein paar Tipps und Gebete, um auch in dieser besonderen Zeit der Coronakrise einen klaren Kopf zu behalten findest du hier:


Weiterhin prägt die Corona-Pandemie unser gesellschaftliches und persönliches Leben. Jede*r von uns ist in ganz unterschiedlichen Maßen betroffen und somit auch der Alltag jedes Einzelnen auf verschiedene Weise von der momentanen Lage geprägt.

Der Eine oder die Andere wird vielleicht aufatmen, weil auf einmal mehr Zeit da ist – aber mancher wird auch besorgt sein, weil weniger Möglichkeiten bestehen, diese Zeit frei zu gestalten, so wie wir es gewohnt waren.

Andere sind total eingebunden in die Aufrechterhaltung der Familienstrukturen oder des gesellschaftlichen Lebens. Und wahrscheinlich machen sich alle Sorgen um nahestehende oder entfernte Menschen und um die eigene Gesundheit.

Aber möglicherweise ergibt sich gerade hier die Chance bewusst innezuhalten und auf sich selbst zu gucken:

  • Was brauche ich gerade?
  • Was tut mir gut?
  • Und wie kann ich jetzt meine Beziehungen pflegen?
  • Wie gehe ich damit um, wenn ich zuhause nun dauerhaft mit denen zusammen sein soll, die eigentlich tagsüber je eigene Wege gehen?
  • Was mache ich mit der „gewonnenen“ und entschleunigten Zeit?

Wir sind im Gebet miteinander verbunden und wünschen dir und deinen Lieben für die kommende Zeit reichlich Segen und vor allem Gesundheit.







Advent 2020

Die Adventszeit verbinden wir mit bestimmten Gefühlen. Vielleicht erwartet uns eine Mischung aus Ruhe und Stress, Traurigkeit, Sehnsucht und Nostalgie, Vorfreude und Festlichkeit, wir freuen uns auf oder sehnen uns nach Gemütlichkeit, Nähe und Geborgenheit.

Nähe, das ist in diesem Jahr ein ganz besonderes Gefühl.

Denn in den letzten Monaten ist der Begriff von Nähe, wie wir ihn bisher kannten, ziemlich auf den Kopf gestellt worden. Vieles, was bisher völlig selbstverständliche Ausdrucksformen waren, musste und muss gerade pausieren.

In den kommenden vier Wochen des Advents nehmen wir in den Blick, was Nähe alles sein kann. Nicht, um so zu tun, als wäre Nähe nicht mehr notwendig. Wir möchten schauen, wie wir sie trotz der Situation in unserem Alltag finden können. Denn fühlen kann man sie trotzdem, nicht besser oder schlechter – vielleicht nur ein bisschen anders.

Wir freuen uns, wenn du dich mit uns auf diese Suche begibst, und wünschen dir eine gesegnete Adventszeit!


Begleitung

Manchmal ist es eben nicht so einfach, sich mit Fragen des Glaubens, aber auch des Lebens, auseinanderzusetzen – schon gar nicht allein. Möglicherweise wird in der Fastenzeit das ein oder andere Thema wach, es kommen Fragen auf... Daher ist uns wichtig, dass Du nicht alleine unterwegs bist. Die Weggefährten bei diesem Projekt sind vertraut mit der Seelsorge an anderen Menschen und freuen sich darauf, Dich während der Zeit der „Exerzitien“ zu begleiten. Ein Weggefährte ist nicht verpflichtend für die Teilnahme. Ein jeder entscheidet für sich selbst was ihm gut tut. Du hast die Wahl dich auf deinem Weg begleiten zu lassen.

In der Adventszeit wird keine Begleitung angeboten.

Mehr Infos

Jeweils im Impuls am Samstag erinnern wir dich daran, dass du heute oder morgen deinem Weggefährten/deiner Weggefährtin deine Wochenmail schreiben darfst. Es ist deine Wochenreflexion, daher geht es nicht darum, was „man“ so schreiben sollte, was erwartet wird (von wem auch immer, z.B. vom Weggefährten), sondern was dir in dieser Woche wichtig war/ist. Es geht bei der Mail nicht um die Länge, sondern um die Qualität und um Konzentration. Die Mail darf auch kurz und knapp sein, wenn sie deiner Meinung nach das Wesentliche enthält.

Es geht um deinen ganz eigenen Schwerpunkt.

Du kannst dich auf die Impulse beziehen, aber auch auf alles, was durch die Bilder, Clips, Lieder, konkreten Übungen, Gebete oder Texte ausgelöst wurde. Du musst nicht auf jeden Tagesimpuls reagieren. Viel hilfreicher ist es, ein einzelnes Thema ausfindig zu machen, gerade eines, das dir womöglich immer wieder aufgefallen ist. Und wenn du einmal spürst, dass es viele Themen sind, dann suche heraus, was dir daraus am wichtigsten erscheint. Falls du beim Nachsinnen nichts findest, das du schreiben möchtest, und alles bei dir ok ist, dann schicke zumindest eine kurze Mail an deinen Weggefährten und teile ihm z.B. mit, dass es diese Woche nichts zu berichten gibt und dass es dir gut geht.

Also los, nun ganz konkret:

Wie beginne ich?
Du kannst z.B. mit einem kurzen Gebet beginnen, einem Durchatmen, eine Kerze anzünden, es dir ruhig und gemütlich einrichten. Dann lass dir zunächst zum Nachspüren Zeit: Was ist jetzt, am Ende der Woche, in mir lebendig?

Was schreibe ich?
Einzelne der folgenden Fragen können dich nun leiten: Welcher Impuls hat mich am meisten herausgefordert? Was davon beschäftigt mich noch? Was war mir aus dieser Woche wichtig? Oder: Was hat mich berührt? Was möchte ich heute als gute Erfahrung mit meinem Weggefährten teilen? Welche Frage ist bei mir im Laufe der Woche persönlich aufgetaucht? Welches persönliche Problem möchte ich ansprechen?

Wie schreibe ich?
Nun sammle die Gedanken, bündle sie und versuche, die wichtigsten oder den wichtigsten aufzuschreiben (am besten sofort als elektronischen Text). Es geht nicht darum, besonders druckreif zu schreiben, mache einfach erstmal einen „Schreibversuch“. Du kannst ja immer noch verändern, was du als erstes geschrieben hast. Lies dir danach alles noch einmal durch, kürze, fasse zusammen, bring es auf den Punkt – oder ergänze, streiche oder formuliere um.

Was sende ich ab?
Zum Abschluss denke an deinen Empfänger, deinen Weggefährten. Wird er verstehen können, was du geschrieben hast? Wenn du meinst, dass du ausgedrückt hast, was du mitteilen wolltest, dann schick die Mail ab.

Und nun?
Dein Weggefährte wird sich dann Zeit lassen (meistens einen Tag), deine Mail zu lesen und darüber nachzudenken und mit dem, was du geschrieben hast, für dich zu beten. Du kannst im Laufe des montags, spätestens jedoch dienstags mit einer Antwort rechnen. Dein Weggefährte schreibt dir nur einmal in der Woche. Wenn du die Antwort bekommen hast, nimm dir Zeit und Ruhe, sie zu lesen und lass sie auch nachklingen. Klar ist, dass nicht alle Fragen beantwortet, nicht alle Probleme gelöst und nicht alle Themen erschöpfend erläutert werden können, schon gar nicht in einer einzigen Mail. Nimm dir das aus der Antwort, was für dich hilfreich ist, und geh damit innerlich einfach in der neuen Woche weiter. Vieles wird sich zusammenfügen und mit manchem Thema wirst du vielleicht einen kleinen Schritt weiter kommen. Denk daran: Es muss nicht alles auf einmal „fertig“ werden! Gott hat Zeit für dich – und er schenkt auch Geduld und Beharrlichkeit. In der nächsten Wochenmail am Ende dieser neuen Woche kannst du dich auf das beziehen, was geschrieben wurde. Du kannst schauen, was weiter gegangen ist oder sich verändert hat, oder ein ganz anderes Thema aufgreifen. Auch über die Antwortmail deines Weggefährten hinaus wird deine Weggefährtin/dein Weggefährte dich im Gebet während der ganzen Zeit bis Ostern begleiten, in allen deinen Themen. Du kannst auch für ihn oder sie beten.

Natürlich bist du frei, zu schauen, was dir gut tut und welcher Rahmen dir am meisten zusagt. Befreie dich von dem Anspruch, jeden Tag den gesamten Impuls bearbeiten zu müssen. Bleib mit deiner Aufmerksamkeit bei dem, was dich anspricht, auch wenn das nur ein Wort ist. Falls du die Impulse gemeinsam mit anderen liest, achtet darauf, dass jede/r genügend Zeit für sich persönlich hat, bevor ihr in den Austausch kommt.

  • Vorbereitung der Auszeit:
  • Ich suche mir einen Ort, an dem ich ungestört bin.
  • Wenn möglich, zünde ich eine Kerze an.
  • Ich lege mir Notizheft/ Papier und Stift bereit.
  • Ich schließe alle Programme, Chatrooms, schalte mein Smartphone/Handy aus bzw. auf lautlos … und habe nur die Heaven on line – Mail vor Augen.
  • Ich wähle eine Haltung, in der mein Körper entspannt ist.
  • Gestaltung der Auszeit:
  • Ich mache mir bewusst, dass in der nächsten Zeit keine Leistung von mir erwartet wird, sondern dass ich einfach die Zeit mit mir und in der Gegenwart Gottes genießen darf.
  • Ich spreche ein Vorbereitungsgebet.
  • Ich höre / lese den Impuls.
  • Ich nehme mir Zeit, um den Impuls wirken zu lassen.
  • Wenn ich merke, dass meine Gedanken abschweifen, hole ich mir den Impuls neu vor Augen.
  • Ich notiere, was mir besonders wichtig war.
  • Ich beschließe die Auszeit mit dem Kreuzzeichen oder einer Geste, die mir gut tut.
  • Gott, öffne mir die Augen, mach weit meinen Blick und mein Interesse, damit ich sehen kann, was ich noch nicht erkenne.
    Gott, öffne mir die Ohren, mach mich hellhörig, damit ich hören kann, was neu für mich ist.
    Gott, schenk mir ein vertrauendes Herz, das sich deinem Wort überlässt und zu tun wagt,
    was es noch nicht getan hat.
    Herr, hilf mir dabei, mich von dir rufen und verändern zu lasse.
    Amen. (nach Ignatius von Loyola)

    Atme in mir, Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
    Treibe mich, Heiliger Geist, dass ich Heiliges wirke.
    Locke mich, Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
    Stärke mich, heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
    Hüte mich, Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere. (Augustinus)

    Vater unser im Himmel,
    geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe
    wie im Himmel so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
    In Ewigkeit. Amen.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

    Guter Gott,
    wenn ich dich auch nicht spüre, weiß ich doch: Du bist da.
    Begleite mich, wenn ich jetzt mir und meinem Leben auf die Spur gehe. Denn mit dir an der Seite fällt
    es mir leichter und ich fühle mich sicher. Amen.

    Jesus Christus,
    du bist der Freund und Bruder aller Menschen. Sei in dieser Fastenzeit, und besonders jetzt bei der
    Auszeit, wie ein guter Freund an meiner Seite. Amen.
    Heiliger Geist,
    beten ist wie eine Reise ins Innere. Sei mein Wegbegleiter auf diesem Weg, führe und stärke mich. Auch und gerade dann, wenn die Reise holperig und mühsam ist. Amen.

    Heiliger Geist, beten ist wie eine Reise ins Innere. Sei mein Wegbegleiter auf diesem Weg, führe und stärke mich. Auch und gerade dann, wenn die Reise holperig und mühsam ist. Amen.

    Anmeldung

    Hier kannst Du Dich für Heaven on line anmelden. Nach der Anmeldung erhälst du eine Email mit einem Bestätigungslink. Bitte folge den Anweisungen in dieser Email, um die Anmeldung abzuschließen. Viel Spaß mit den Impulsen!